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Auf der Suche nach dem „Chinesenviertel“ in Hamburg, lässt sich zunächst nur eine Gedenktafel in der Schmuckstraße auf St. Pauli finden. Mitten auf dem Hamburger Kiez, zwischen Talstraße und Großer Freiheit, gab es bereits in den 1920er Jahren eine kleine „„China-Town“, denn dort hatten sich nach dem Ersten Weltkrieg einige chinesische Männer, meist ehemalige Seeleute, niedergelassen, mit kleinen Läden, Wäschereien und Gaststätten im Souterrain.

Mit Beginn der NS-Herrschaft änderte sich vorerst wenig für die chinesischen Migranten. Spätestens aber nach der Kriegserklärung der Chinesischen Republik an Deutschland im Dezember 1941 spitzte sich die Lage der Chinesen zu. Am 13. Mai 1944 führte die Gestapo die „Chinesenaktion“ durch, bei der sie 129 chinesische Staatsangehörige festnahm und im „Arbeitserziehungslager“ Wilhelmsburg und anderen Konzentrationslager internierte. Das bedeutete das Ende des „Chinesenviertels“ auf St. Pauli.

Die Filmmacher begeben sich auf Spurensuche und sprechen mit vielen Zeitzeug*innen, die sehr eindrücklich von ihren Erinnerungen und Erlebnissen an die chinesische Community in St. Pauli der Kriegs- und Nachkriegszeit berichten.

Dokumentarfilm von Bertram Rotermund und Rudolf Simon,

60 min., Hamburg 2020

in Kooperation mit dem St. Pauli-Archiv

gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Die Vorstellungen finden immer in Anwesenheit der Filmmacher und des Historikers Dr. Lars Amenda statt.

Kartenreservierung im 3001 Kino (Tel: 437679) ist ratsam!

Weitere Informationen finden Sie hier ».

 

 

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