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Die Schiller-Oper

Wellblech, Eisbären und viele Träume. Rundgang um ein unerhörtes Gebäude

Unglaublich, aber wahr: Die Ruine nahe des Neuen Pferdemarkts ist ein europaweit einmaliges kultur- und architekturhistorisches Kleinod. Sie ist das letzte noch erhaltene Zirkusgebäude aus dem 19. Jahrhundert, das komplett in der damals neuen und spektakulären Stahlskelettbauweise errichtet wurde. Es steht für die Hochzeit der Vergnügungskultur des „Fin de Siécle“ und für die Unterhaltungskultur Hamburgs in jener Zeit. Das heute heruntergekommene Gebäude war weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt – als Zirkus, Theater und Oper. Nach 1891 tummelten sich Polarbären in seiner Manege, wurden Skandal-Theaterstücke aufgeführt und Stars wie Asta Nielsen bejubelt. Seit 1939 wird der Bau, der als Aufführungsort konzipiert ist und erfolgreich war, nicht mehr als solcher genutzt. Stattdessen gab es etliche Zwischennutzungen, zum Beispiel 1944 als Kriegsgefangenenlager, und Umbaupläne, zum Beispiel 2007 zur Mehrzweckhalle. Die derzeitige Eigentümerin will das Gebäude, obwohl es seit 2012 unter Denkmalschutz steht, abreißen. Was wird nun aus der Schiller-Oper?

Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: € 9,-, (erm. € 5,-)

Leitung: Dr. Anke Rees, Tel. 040 28008285 https://www.anke-rees.de

Treffpunkt: Lerchenstraße 28 (vor der Kita)

nächste Termine:

Sonntag 30.09.2018 15:00 Uhr