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Von der Israelitischen Töchterschule zu den aktuellen Bauprojekten auf dem Heiligengeistfeld

Ein (baugeschichtlicher) Rundgang durch das Karolinenviertel

Das Karolinenviertel ist nicht nur bei Tourist*innen ein gern besuchtes Quartier zum Shoppen und Vergnügen. Aber insbesondere die Baugeschichte dieses beliebten Quartiers hat einiges zu bieten. So findet sich hier die ehemalige Israelitische Töchterschule, die im Mai 1942 als letzte jüdische Schule in Hamburg schließen musste. Erhalten geblieben sind auch zahlreiche, zum Teil begrünte, Terrassen und Passagen aus dem späten 19. Jahrhundert.
Und aktuell gibt es auf dem Heiligengeistfeld einige umstrittene und umkämpfte Orte: nachdem die Rindermarkthalle 2014 als Einkaufsparadies wiedereröffnet wurde, wird derzeitig der unter Denkmalschutz stehende Bunker aufgestockt und mit Hotel und Sporthalle versehen. Das geplante "Paulihaus", ein sechsgeschossiger Büroklotz, anstelle der ehemaligen Schlachthof-Kantine an der Ecke zum Neuen Pferdemarkt, stößt bei vielen Anwohner*innen auf deutliche Ablehnung.
Treffpunkt: U-Bahn Messehallen, Ausgang Karolinenstraße

Leitung: Gisela Dressler

nächste Termine:

Sonntag 19.07.2020 15:00 Uhr