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Neue Publikation!

Die Hamburger Sternbrücke steht inmitten von Gentrifizierung betroffener Stadtteile: Altona-Nord, Altona-Altstadt und Sternschanze. Ihren Namen verdankt das 1925 errichtete Bauwerk dem siebenstrahligen Verkehrsknoten. Als Teil der Verbindungsbahn zwischen Hamburg und Altona sollte sie die Partnerschaft der beiden Städte bekräftigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Geschäfte an der Sternbrücke inmitten dicht besiedelter Wohnbebauung der täglichen Nahversorgung.
Die Brückengewölbe beherbergen seit den 1980er Jahren Kioske, Clubs und Imbisse, die nachts zum Treffpunkt der Hamburger Club- und Kulturszene werden. Heute hat die Brücke laut Stadt und der Deutschen Bahn AG ausgedient und soll durch einen Neubau ersetzt werden.
Eine Debatte zwischen Abriss und Erhalt ist entbrannt, in der viele Konfliktfelder aufeinandertreffen, die aktueller nicht sein könnten:
NACHHALTIGKEIT, VERKEHRSWENDE, BAULICHES KULTURERBE UND DER STELLENWERT DER KULTURSZENE IN HAMBURG
Sally Wichtmann und Merle Dierks zeichnen die vielfältige Historie und die Konflikte rund um die Hamburger Sternbrücke nach. Sie greifen dabei gesamtstädtische Zusammenhänge zum Thema Beteiligung, Denkmalschutz und Planungstransparenz von großen Bauvorhaben in Hamburg auf.
Mit ihrem Schlaglicht auf das alte Brückenbauwerk stellen sie letztlich die Frage: Wie kann unsere Stadt zukunftsfähig und partizipativ gestaltet werden?

herausgegeben vom St. Pauli-Archiv e.V.

88 Seiten, Softcover

10,00 € [D]
ISBN 978-3-00-071063-6

Das Buch ist im St. Pauli-Archiv erhältlich und über den Buchhandel bestellbar. In der Regel ist es auch an diesen Orten vorrätig:

- Buchhandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 15

- St. Pauli Office, Wohlwillstraße 1

- Buchhandlung cohen + dobernigg, Sternstraße 4

- Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Straße 79

- Buchhandlung ZweiEinsDrei, Große Bergstraße 213

Gegen eine Versandkostenpauschale von 2,00 € (plus Buchpreis 10,00 €) schicken wir es auch per Post zu.

 

 

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